Kriegsgefangene, Fremd- und Zwangsarbeiter 1944 im Münchner Norden

„Der Einsatz ausländischer Arbeitskräfte
in der deutschen Wirtschaft
Herbst 1943

Zahl in Tausend

 aus Zivilarbeiter 1)   Kriegsgefangene Zahl   Männer Zahl Frauen*)
        vH   vH
Frankreich  605 736  1341  26,3  44  2,6
Sowjetunion 817 496  1313  25,8  899  52,4
Polen 1094 29  1123  22,0  527  30,7
Belgien 195 53  248  4,9  33  1,9
Protektorat 244 - 244  4,8  42  2,5
Holland 236 -  236  4,6  20  1,2
Serbien 34 94  128  2,5  11  0.7
Italien 103 -  103  2,0  14  0,8
Sonstige 303 54  357  7,l  124  7,2
Zusammen 3.631 1.462  5.093  100,0  1714  100,0

*) Einschließlich der in Zivilarbeiter umgewandelten Kriegsgefangenen, der Nichtbeschäftigten und der Personen ungeklärten Verbleibs.“ 1)

Bei BMW-Allach waren dies geschätzt im Herbst 1944 etwa 1.900 sowj. Zivilarbeiter, die als KZ-Häftlinge für BMW arbeiteten. Das einzig nennenswerte Facharbeitskräftereservoir für die Rüstungsindustrie bestand zu diesem Zeitpunkt nur noch in den sowjetischen Kriegsgefangenen und „Zivilarbeitern“.
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1) IMT, Bd. XXXV, S. 150 ff.

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