Lager an der Dachauer Straße
Das sowjetische Kriegsgefangenenlager am 7. Mai 1945 an der Dachauer Straße (Baumallee im Vordergrund) gegenüber von BMW. Der Bahndamm des "Mollgleises" diente als Erdbunker zum Schutz vor Luftangriffen. Danach wurde das Lager als DP-Lager genutzt. Foto: Klaus Mai, Privatarchiv.

Aufnahme des sowjetischen Kriegsgefangenenlagers der Firma BMW an der Dachauer Straße am 7. Mai 1945. In dem aus vier Wohn- und einer Sanitärbaracke bestehenden Lager hausten im Herbst 1944 über 600 sowj. Kriegsgefangene. Das Lager war 1943 erbaut worden. Dahinter liegend der SS-Bereich des KZ-Außenlagers Dachau-Allach. Unterhalb das „Moll-Gleises“ gut erkennbar die Eingänge zu den Erdbunkern. Das Lager war umzäunt und wurde durch die 3. Kompanie des Landesschützenbatallion 436 aus Pasing bewacht. Gut erkennbar ist die abgebrannte "Verwaltungsbaracke", die nach den Todesmärschen ab 26. April 1945 von den SS-Bewachern abgebrannt wurde. Lagerkommandant war der Kommandant der KZ-Bewachungstruppen SS-Hauptsturmführer Fritz Degelow.

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